8D

Der 8D-Prozeß ist eine analytische Problemlösungsmethode und dient dazu firmeninterne Qualitätsprobleme nachhaltig zu beseitigen. (D steht für Disziplin) Dieser 8D-Prozeß hat sich durchgesetzt, da die stark strukturierte Vorgehensweise schnell zu einer Lösung führt und in einem weltweit standardisierten Report dargestellt wird.

Der 8D-Prozeß wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Z.B. bei der Verkettung von Produktionsprozessen über Unternehmensgrenzen hinweg (-> SCM = Supply Chain Management) und bei der kontinuierlichen Verbesserung von Produktionsprozessen (-> KVP = Kontinuierlicher Verbesserungsprozess).

Der Ansatz dieser Methodik ist faktenorientiert und stellt sicher, dass Probleme und Fehler im Kern gelöst und dauerhaft abgestellt werden, anstatt nur Symptome zu überdecken.

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FMEA

(Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse / Failure Mode and Effects Analysis) FMEA ist eine in vielen Branchen eine vorgeschriebene analytische Methode, um potenzielle Risiken zu bewerten.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird die FMEA zur vorbeugenden Fehlervermeidung eingesetzt. Die FMEA zeigt Ihren größten Nutzen in der Konzept- und in der Entwicklungsphase neuer Produkte oder Prozesse aller Branchen.

Die Philosophie der modernen FMEA ist die vorsorgende Fehlervermeidung (präventive FMEA) anstelle einer nachfolgenden Fehlererkennung (korrektive FMEA) durch frühzeitige Identifikation potenzieller Fehlerursachen bereits in der Entwurfsphase. Somit werden anfallende Fehlerfolgekosten in der Prozessphase oder gar im Feld (beim Endkunden) minimiert oder sogar vermieden und die Gesamtkosten insgesamt gesenkt.

Durch eine methodische Vorgehensweise und die dabei gewonnenen Erkenntnisse wird zudem die Wiederholung von Designmängeln bei neuen Produkten und Prozessen vermieden (lessons learned).

FMECA Failure Mode, Effects, and Criticality Analysis (FMECA) erweitert FMEA um eine
quantitative Analyse und Bewertung der Ausfallwahrscheinlichkeit und des zu erwartenden
Schadens. Diese Analyse wird sehr selten verwendet.

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DRBFM

Von Toyota wurde die auf Änderungen fokussierte FMEA-Methode unter der Bezeichnung Design Review Based on Failure Mode (DRBFM) entwickelt. DRBFM soll die Trennung zwischen Entwicklungs- und Qualitätsprozessaufheben und den Entwicklungs-Ingenieur direkter in den Qualitätsprozess mit einbinden.

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FMEDA

Die FMEDA ist eine Erweiterung der FMEA um quantitative Kenngrößen und wird unter anderem dazu genutzt, um Anforderungen von Sicherheitsstandards zu belegen. Die zu ermittelnden Kenngrößen variieren nach normativen Anforderungen und Fehlerbewertung. Möglich sind zur Zeit SFF, DC (gemäß IEC 61508) sowie SPFm und LFm (gemäß ISO 26262).

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QFD

Quality Function Deployment / Kundenorientierte Produktentwicklung, -herstellung, -vermarktung: „Die Sprache des Kunden wird in die Sprache des Unternehmens übersetzt.“ Es ist eine Qualitätsmethode zur Ermittlung der Kundenanforderungen und deren direkten Umsetzung in die notwendigen technischen Lösungen. Dies wird erreicht mittels des House of Quality (HoQ).

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Aktuelles

08.11.2017 09:00

Der "European FMEA Congress"

Der "European FMEA Congress"